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Schweissarten

Schweißtechniken

„Fächelschweißen“

Wenn Risse an schwer zugänglichen Stellen zu reparieren sind, ist das so genannte „Fächelschweißen“ vorzuziehen. Der Riss wird auf die übliche Weise vorbereitet. Der Schweißdraht wird von Hand im rechten Winkel zur Fuge gehalten. Dann den Schweißdraht in geringerem Maße und die Schweißfuge gleichmäßig durch Fächelbewegung (ca. 10 mm) erwärmen. Während dieses Vorganges muss von Hand ein gleichmäßiger Druck auf den Schweißdraht ausgeübt werden.

„Schweißen mit der Schnellschweißdüse“

An den Flanken des dreieckigen Schweißdrahtes muss mit einer Klinge an der Oberfläche ein Span abgezogen werden, um die vorhandene Oxydationsschicht zu entfernen. Am Reparaturteil wurde diese Oxydationsschicht bei der Nahtvorbereitung (Fräser, Schaber) bereits entfernt. Der abgeschrägte Schweißdraht wird nun durch das Führungsrohr der Schnellschweißdüse geschoben bis der Draht an der Unterseite etwa 3 mm herausragt.
Die vorstehende Schweißdrahtspitze wird so gehalten, dass sie auf einen Punkt hinter dem Ansatz der Reparaturstelle deutet. Dabei wird das Gerät ca. 5-10 mm vor und zurückbewegt. Hierdurch wird die Heißluft auf den Schweißanfangspunkt gerichtet und das Grundmaterial angewärmt .Nun wird die Schweißdüse mit leichtem Druck auf Gerät und Draht entlang der Fuge geführt. Der Düsenschuh sollte dabei gleichmäßig auf dem Schweißdraht aufliegen, während am Luftaustritt der Düse ein Luftspalt von ca. 3 mm bleibt. Soweit wie nur möglich, sollte die Schweißnaht in einem ununterbrochenen Arbeitsgang dem Verlauf des Risses folgend angebracht werden. Es muss im Schweißnahtbereich die deutliche Bildung eines Schweißwulstes aus Grundmaterial und Schweißdraht zu sehen sein.

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