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Naht- und Schweißdrahtvorbereitung

Naht- und Schweißdrahtvorbereitung

WERKSTOFFVERFORMUNG
STIRNFRÄSER FÜR DIE FUGE
ENTFERNUNG DER FARBRESTE

Kunststoffteile lassen sich sowohl von der Vorderseite wie auch von der Rückseite schweißen, je nach dem welche Seite erreichbar ist. Um die ursprüngliche Schlagfestigkeit wieder herzustellen, können Verstärkungsschweißnähte auch an der Rückseite des Teils angebracht werden. Mit einer Karosseriefeile oder einem Ziehschaber wird die Farbe der zu reparierenden Stelle entfernt. Falls Teile des Werkstoffes durch Aufprall eingedrückt worden sind (Bild: Werkstoffverformung), können mittels Erwärmung von ca. 200°C diese Teile zurückgeformt werden.

Es wird nun eine V-Fuge benötigt, die einen Winkel von 90° bilden und eine Scheiteltiefe von ca. zwei Drittel der Materialstärke haben sollte. Das beste Werkzeug für das Einfügen einer Fuge ist der Stirnfräser (Bild: Stirnfräser für die Fuge). Dieser erzeugt in einem Arbeitsgang selbst bei äußerst unregelmäßig verlaufenden Rissen die benötigte Fuge von 90°.

Mit dem Ausfräsen beginnt man etwa 10 mm vor dem Rissanfang, wobei der Fräser in einem Winkel von 45° angesetzt wird. Die Fuge wird allmählich so vertieft, dass sie beim Erreichen des Rissanfangs auf Solltiefe liegt. Nach Beenden des Fräsvorgangs wird der Schweißdraht eingepasst. Dabei sollte die gekrümmte Oberfläche des Schweißdrahtes ungefähr 1 bis 2 mm über der Oberfläche der zu reparierenden Stelle hinausragen. Damit erhält man den benötigten Spielraum zum Nachbearbeiten der Schweißnaht und es wird sichergestellt, dass der Schweißdraht genügend eindringt. Anschließend wird die Fläche im Umfeld von 10-15 mm beidseitig angeschliffen um Farbreste zu entfernen (Bild: Entfernung der Farbreste).

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